Gendefekt (MDR1-Defekt)

Wichtige Informationen für Besitzer von Collies, Shelties oder Australian Shepherds!

Seit Jahren ist bekannt, dass der Collie an einer besonderen Medikamentenempfindlichkeit leidet. Bereits 2001 wurde ein Gendefekt (MDR1-Defekt) entdeckt und inzwischen ein Testverfahren entwickelt, das zwischen betroffenen Hunden, Merkmalsträgern, und nicht betroffenen Hunden unterscheidet. Außerdem weiß man, dass neben dem Collie auch andere Rassen wie Sheltie oder der Australian Shepherd betroffen sein können, weitere Rassen unter Verdacht stehen, und nicht nur Avermectine und Loperamid gefährlich für betroffene Hunde sind. Auch eine Vielzahl anderer Wirkstoffe, so genannte MDR1-Substrate, bergen erhöhte Risiken – und längst nicht alle Wirkstoffe sind als MDR1-relevant bekannt oder erforscht.

Collie, Shelties und Australian Sheperds Besitzer: Was ist zu tun?

Sind sie Besitzer eines Hundes der oben genannten Rassen, dann haben Sie die Möglichkeit über eine Blutuntersuchung diesen Gendefekt bei ihrem Hund nachweisen oder hoffentlich ausschließen lassen zu können! Sie können durch dieses Wissen möglicherweise das Leben ihres Hundes retten. Besitzer vom Defekt betroffener Hunde wissen inzwischen aus eigener Erfahrung, wie schwierig die Behandlung eines vom MDR1-Defekt betroffenen Hundes bei ernsteren Erkrankungen, Dauermedikation oder längeren Operationen sein kann und wie schnell ein Hund zum medizinischen Notfall oder zum Überraschungspaket für unerwünschte Nebenwirkungen werden kann. Daher werden auch Züchter informiert und unterstützt, damit in Zuchtplanungen neben anderen gesundheitsrelevanten Daten auch MDR1-Testergebnisse einbezogen werden.
Ziel ist, dass weniger und auf Dauer keine MDR1 -/- Welpen mehr geboren werden.

Haustierwissen

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