Haustier Erkrankungen in der kalten Jahreszeit

Häufiger als zu anderen Jahreszeiten kommt es im Herbst und Winter zu Infektionserkrankungen. Dies ist bedingt durch die Schwächung des Immunsystems, wegen dem wechselhaften kühlen Wetter und der verminderten Sonneneinstrahlung.

Die Infektionskrankheiten werden durch Viren oder Bakterien hervorgerufen und äußern sich in Form von Husten, Erbrechen, Durchfall, Fieber und vielen anderen Krankheitssymptomen.
Zudem werden chronische Gelenkserkrankungen durch die feuchte, sowie kalte Witterung verstärkt. Erkältungen entstehen nicht wie häufig angenommen durch die Kälte, sondern durch
Tröpfcheninfektionen und dabei übertragene Erreger. Da Hunde bekanntlich ja sehr gerne schnuppern und sich auch gegenseitig beriechen kommt es dabei nur allzu leicht zu einer
Übertragung von Krankheitserregern. Aber auch der Besitzer selbst kann seinen Hausgenossen mit Husten- und Schnupfenviren anstecken.

Erkältung & Schnupfen beim Hund: Was tun?

Ist es zur Erkrankung gekommen, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, da es sonst zu einer Verschleppung der Erkrankung bis hin zu einer schweren Lungenentzündung kommen kann. Gerne kümmern wir uns in der Tierklinik um Ihren Vierbeiner. Durch Schnüffeln und Schnuppern an Stellen wo sich zuvor erkrankte Tiere aufgehalten haben können aber auch Magen- Darminfektionen übertragen werden. Auch das „Schneefressen“ ist eine häufige Ursache von Erbrechen und Durchfall.
Als erste Maßnahme bei Erbrechen und/oder Durchfall sollte man dem Tier für 12-24 Stunden kein Futter und zum Trinken nur lauwarmes Wasser oder Kamillentee in kleinen Mengen geben. Kommt es dadurch zu keinem schnellen Stopp der Symptome oder bemerken sie Blutbeimengungen, bringen Sie Ihren Hund zur Untersuchung zu unseren Tierärzten, um eine effektive Behandlung zu ermöglichen. Chronische Gelenkserkrankungen oder auch schon ausgeheilte Knochenbrüche können durch die feucht-kalte Witterung vermehrt zu spüren sein und den Tieren Probleme bereiten. Es gibt verschiedenste Behandlungsmöglichkeiten, um den Tieren in solchen Situationen die Schmerzen zu nehmen oder zumindest zu erleichtern.
Lassen Sie ihr Tier tierärztlich untersuchen und sich von uns detailliert über mögliche Therapien informieren.

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