Informationen für Operationspatienten

Wir sind um Ihren Schützling sehr bemüht. Unsere Patienten werden unter optimalen Voraussetzungen operiert: Dauertropfinfusion, Inhalationsnarkose mittels trachealer Intubation, bei gleichzeitiger Sauerstoffzufur, CO2 Messung, EKG mit Herzfrequenzmessung, Pulsoximetrie, Blutdruckmessung. Damit werden die Patientenbelastung und das Operationsrisiko so gering wie möglich gehalten. Befolgen Sie bitte unsere Empfehlungen genau. Eine Nichtbeachtung dieser Empfehlungen kann den Operationserfolg nachteilig beeinflussen.

Was ist vor der Operation zu beachten?

  • 8 Stunden vor der Operation kein Futter bei Hunden und Katzen. Kaninchen und Nager dürfen bis 1 Stunde vor der Operation fressen.
  • Wasser darf normal getrunken werden.
  • Vor der Operation machen Sie mit Ihrem Vierbeiner noch einen Spaziergang, damit dessen Harnblase und Darm entleert werden.

Was ist nach der Operation zu beachten?

  • Um die Aufwachphase aus der Narkose kontrollieren zu können, wird der Patient zumindest am Operationstag in unserer Tagesklinik hospitalisiert. In seltenen Bedarfsfälle auch über Nacht oder mehrere Tage.
  • Nach der Entlassung am Operationstag geben Sie bitte kein Futter, um ein Erbrechen zu vermeiden, welches das Allgemeinbefinden unnötig belastet.
  • Strenger kurzer Leinenzwang für 3 Wochen. Im Fall orthopädischer Operationen (z.B. Kreuzbandriss) ist dieser auf 2 – 3 Monate auszudehnen und wird noch gesondert besprochen. Das Beschlecken der Operationswunde muss durch einen Body/ T-Shirt oder einen Halskragen verhindert werden.
  • Nach 10 bis 14 Tagen werden die Nähte gezogen.
  • Im Fall einer Kastration ist eine Futterreduktion erforderlich. Bei Operationen des Magendarmtraktes werden spezielle Fütterungsanleitungen angeordnet.

Scheuen Sie sich bitte nicht, uns bei Unklarheiten zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Sie erreichen uns unter der Nummer 02252 / 862120.

Haustierwissen

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