Zecken & Erkrankungen bei Haustieren

Mit den wärmeren Jahreszeiten kommt auch wieder eine höhere Zeckenbelastung. Die von Zecken übertragenen Erkrankungen beim Hund sind die Borreliose, die Babesiose, die Ehrlichiose und die Anaplasmose.

Ob die FSME (Frühsommermeningoenzephalitis) neben dem Menschen auch auf den Hund übertragen werden kann, wird noch erforscht. Verdachtsmomente hierfür bestehen. Nach momentanem wissenschaftlichem Erkenntnisstand erkranken Katzen an keiner der angeführten Erkrankungen. Alle diese Erkrankungen können Mattigkeit, Schwäche, Fieber und viele andere Symptome verursachen.

Haben Sie Zecken an Ihrem Hund gefunden und stellen Krankheitsanzeichen fest, kann eine dieser Erkrankungen eine mögliche Ursache sein. Durch Blutuntersuchungen können wir dies abklären und geeignete Behandlungen beginnen. Um der Erkrankung an Borreliose und deren Langzeitfolgen (chronische Lahmheiten, Schädigungen von Nervensystem, Herz und Niere) vorzubeugen, empfehlen wir die Schutzimpfung.

Zeckenschutzimpfung für Hund & Katze

Damit rechtzeitig vor dem Aktivwerden der Zecken ein wirksamer Impfschutz aufgebaut werden kann, sollte diese in den Monaten Februar/März/April durchgeführt werden. Sie muss so wie alle anderen Impfungen im ersten Jahr nach 3-5 Wochen wiederholt und anschließend jährlich aufgefrischt werden. Wurde ihr Hund bereits in den Vorjahren geimpft, so ist im heurigen Jahr nur die einmalige Auffrischungsimpfung nötig.

Vorbeugen & Entfernen von Zecken

Vorbeugend können spezielle Präparate oder Halsbänder den Zeckenbefall deutlich eindämmen. Wir empfehlen Ihnen gerne die zurzeit am besten wirksamen Produkte! Sollte es dennoch zu einem Zeckenbefall gekommen sein, müssen die Zecken so schnell wie möglich mit einer Zeckenzange entfernt werden, um die Möglichkeit der Übertragung von Krankheitserregern zu reduzieren.

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